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Die Pflanze macht den Garten und setzt Akzente

Kein Garten ohne Pflanzen

Sie sollten die unangefochtenen Stars des Grundstücks sein, denn immerhin sind sie es, die in der Regel einen Garten zu dem machen, was sich die meisten Gartenbesitzer erträumen: einem lebendigem Paradies, einer grünen Oase, einem sinnlichen Ort zum Genießen und Entspannen.

Allerdings gibt es da einen kleinen Haken: Die Welt der Pflanzen ist nahezu unendlich groß und jede Art hat ihre eigenen Anforderungen an den Standort und die Pflege. Das heißt: Wer pflanzt, muss eine Menge wissen, damit aus dem Grundstück auf Dauer ein traumhaft schöner Garten werden kann. Und das bedeutet auch: Pflanzen verdienen ein Maximum an Aufmerksamkeit. So ist das nun einmal mit Stars.

 

Der Traum vom Baum

Jeder Garten sollte seinen Hausbaum haben. Oberstes Gebot bei der Wahl ist jedoch: Haus und Baum müssen zueinander passen – und das bezieht sich vor allem auf beider Größe. Hierbei muss auch die Langzeitperspektive im Blick behalten werden, denn, so einfach es klingt: Bäume wachsen, Häuser in der Regel nicht. Wer also einen zarten jungen Baum in seinen Vorgarten pflanzt, sollte bedacht werden, wie er sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten entwickelt. Auch die Ausladung der Krone sollte in die Überlegung mit einbezogen und gegebenenfalls ein regelmäßiger Formschnitt eingeplant werden. 

Vielfalt in Form & Farbe

Alle lieben Blumen. Neben Rosen sind es vor allem die Stauden, die Farbe in den Garten bringen. Im Gegensatz aber zu den stacheligen »Königinnen der Blumen« wachsen sie überall. Nichts ist für sie unmöglich. Es gibt Stauden die unermüdlich in voller Sonne blühen. Andere lieben es immer feucht und brauchen viele Nährstoffe. Nicht alle Stauden sind Sonnenkinder. Wer die richtige Auswahl trifft, kann selbst schattige Plätze im Garten begrünen. Zwar ist die Blütenpracht vieler Schattenstauden eher dezent als prächtig bunt, aber dafür gibt es hier aufregende Blattmuster und -formen zu bestaunen.

Toller Frühlingsstart

Die meisten Zwiebelpflanzen, die uns im Frühlingsgarten erfreuen, von Krokus und Schneeglöckchen über Narzissen, Tulpen, Traubenhyazinthen und Blaustern bis zum Zierlauch stammen aus den Steppen und Bergwäldern Asiens und Südamerikas. Kalte Winter, ein kurzer, regenreicher Frühling und ein langer, trockener Sommer prägen das dortige Klima. Die Zwiebelpflanzen haben sich an die dort herrschenden Klimabedingungen durch eine besonders frühe und kurze Vegetationsperiode und die Ausbildung einer Zwiebel als Wasser- und Energiespeicher an gepasst.